Vom Anfänger zum Gewinner

Es folgt ein Gastbeitrag von Thomas. Viel Spaß beim Lesen!

Einleitung

Texas Holdem Poker ist ein besonders vielschichtiges Spiel. Allerdings erst auf den zweiten Blick!Es gibt ein dutzend unterschiedliche Aspekte, die man beachten muss, um dauerhaft gut und erfolgreich zu spielen. Die Grundregeln erlernt jeder schnell, deswegen verbreitet sich Texas Hold`em ja auch so rasant. Wenn man nur einmal im Monat mit Freunden um 5,- oder 10,- Euro spielt, dann reicht dieses Grundwissen auch fast.

Jeder Anfänger lernt erstmal, dass ein Flush besser ist als eine Straße(straight), und evtl. noch, dass man vor dem flop mit einer guten Starthand erhöhen sollte. Bereits diese „Technik“(erhöhen vor dem flop) sieht lange noch nicht jeder ein. Warum das Erhöhen in den meisten Fällen aber absolut wichtig ist, werde ich in einem späteren Artikel genauer erklären.

Poker bietet sich dazu an, durch Training, dauerhaft besser zu werden. Und vor allem, besser als seine Mitspieler! Im Poker wird man besser, wenn man viele dieser gewinnbringenden Aspekte kennt, das heißt, diese in Büchern oder Artikeln liest, lernt, und anschließend durch häufiges spielen verinnerlicht. Poker kann ein wirklich interessantes Hobby sein, wenn man Lust hat, sich mit all seinen Aspekten zu beschäftigen.

Spielt man beispielsweise Golf, lernt man nach und nach die schwierigen Techniken der Schläge, man lernt die Theorie des Spiels und wird so nach und nach durch häufiges spielen immer besser. Dadurch verbessert sich das Handycap eines Golfers. Ein Richtwert, an dem man sieht, wie gut man auf längere Sicht geworden ist.

So ein Handycap würde ich mir für Pokerspieler wünschen. Bis zu einem gewissen Grad öffentlich, danach nur wenn man (angeben) möchte. Beim Poker sieht man leider nur daran, wie gut oder schlecht man ist, wie viel Geld man am Ende des Monats im Plus oder Minus ist. Das schreckt leider viele Leute ab, sich näher, oder überhaupt, mit diesem Spiel zu beschäftigen. Derzeit wird im Fernsehen massiv Online-Poker beworben. Dort kann man dann ohne Geld um Spielchips bzw. Punkte pokern. Dieses Spiel sollte man nicht mit echtem Poker verwechseln! Gerade beim No Limit sieht man überdurchschnittlich häufig All-Ins! Macht ja auch nix wenn die Chips weg sind, kostet ja auch nix! Wenn man sich allerdings überlegt, ins Online-Poker einzusteigen, ist dies aber sicherlich trotzdem der richtige Weg. Erstmal ist alles kostenlos. Wenn man was falsch macht, wird’s nicht bestraft! Man lernt die Software kennen, wo welche Schaltflächen sind, usw. Wenn es einem online Spaß macht und eine gewisse Routine Vorhanden ist, kann man sich weitere Schritte überlegen. Freerolls, also Turniere ohne Echtgeldeinsatz, sind ebenfalls eine gute Einstiegshilfe. Hier wird meistens besser gepokert als an den normalen Tischen mit Spielgeld. Leider spielen immer so viele Leute mit, dass der Glücksfaktor enorm hoch ist.

Sollte Online-Poker nichts für einen sein, ist es natürlich genauso lohnenswert sich näher mit der Thematik zu beschäftigen um besser zu werden. Ich hoffe mit den folgenden Artikeln einen kleinen Beitrag dazu leisten zu können.

  • SebAce

    Da stimme ich dir zu. Fraglich ist jedoch wie Weit das Können durch die monatliche Bilanz erfasst werden kann.
    Wie geht man mit BadBeats um? Es kann Tage geben an denen man alles richtig gemacht hat und trotzdem mit einem riesigen Verlust den Tisch verlassen muss.

  • SebAce

    Da stimme ich dir zu. Fraglich ist jedoch wie Weit das Können durch die monatliche Bilanz erfasst werden kann.
    Wie geht man mit BadBeats um? Es kann Tage geben an denen man alles richtig gemacht hat und trotzdem mit einem riesigen Verlust den Tisch verlassen muss.

  • Thomas

    Auf jeden Fall ist die monatliche Bilanz ein Richtwert um zu sehen, ob man gut, d.h. gewinnbringend, spielt. Wie schon gesagt wird dieses Spiel durch viele unterschiedliche Aspekte beeinflusst. Tagesform, der Umgang mit bad beats, allgemein zu emotionales Spiel etc. sind solche Aspekte, die ich versuchen werde, nach und nach anzusprechen.
    Glücks- und pechbedingte Schwankungen gehören zum Spiel, damit muss man auch erst mal umgehen können.Um diese aufzufangen muss man auch eine gewisse Bankroll haben, an die sich wiederum das Limit richten muss, in dem man spielt. Dieses Thema werde ich als nächste ausfürlicher behandeln.
    Danke erstmal für den Kommentar.

  • Thomas

    Auf jeden Fall ist die monatliche Bilanz ein Richtwert um zu sehen, ob man gut, d.h. gewinnbringend, spielt. Wie schon gesagt wird dieses Spiel durch viele unterschiedliche Aspekte beeinflusst. Tagesform, der Umgang mit bad beats, allgemein zu emotionales Spiel etc. sind solche Aspekte, die ich versuchen werde, nach und nach anzusprechen.
    Glücks- und pechbedingte Schwankungen gehören zum Spiel, damit muss man auch erst mal umgehen können.Um diese aufzufangen muss man auch eine gewisse Bankroll haben, an die sich wiederum das Limit richten muss, in dem man spielt. Dieses Thema werde ich als nächste ausfürlicher behandeln.
    Danke erstmal für den Kommentar.

  • Dirk80

    Mehr über das Thema Pokern gibt es jetzt auch auf http://www.das-anlegerportal.de/poker-grundwiss... zu lesen. Wer sich also wirklich für das Spiel interessiert, sollte auf jeden Fall die Grundkenntnisse besitzen.

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