Das Spiel in den Blinds

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Bild: Blyzz | Lizenz (bearbeitet von Bankroll.de)

Es folgt ein Gastbeitrag von Mathias. Viel Spaß beim Lesen!

Vorwort: Der folgende Beitrag ist eher für Anfänger und leicht fortgeschrittene Spieler gedacht. Außerdem behandelt er weitgehend die Variante No Limit Hold´em im Cashgame an einem voll besetzten Tisch.

Die meisten Anfänger verlieren in den Blindpositons viel Geld. Einer der Gründe ist, dass sie der Meinung sind "Ich habe bereits in den Pot gezahlt - mir gehört ein Teil davon." Diese Ansicht ist absolut falsch und verleitet dazu mehr Hände zu spielen als man eigentlich sollte. Anfänger sollten sich also schnellstmöglich von dieser Meinung trennen. Die Blinds sind Pflichteinsätze. Sozusagen eine "Gebühr", um überhaupt mitspielen zu dürfen. In jeder Runde muss man je einen Small Blind (SB) und einen Big Blind (BB) bezahlen. Dafür "darf" man eine ganze Runde (auf jeder Position einmal) mitspielen. Das Geld im Pot gehört also vorerst niemanden! Auch kein Anteil daran.

Kommen wir nun zum nächsten Problem: Welche Starthände sollte ich in den Blinds spielen? Wie so oft im Poker lautet die Antwort: Es kommt darauf an.
Generell sollten Anfänger in den Blinds tighter spielen als auf jeder anderen Position am Tisch. Der Grund ist folgender: Der Vorteil in der PreFlop Bietrunde als Vorletzter, bzw. als letzter zu handeln, verändert sich nach dem Flop zu einem großen Nachteil. Man muss nach dem Flop als erster (SB) oder zweiter (BB) Spieler entscheiden was man tut. Dieses Problem nennt man "Out of Position (OOP)". OOP zu spielen ist wohl einer der größten Nachteile, den man beim Pokern haben kann.

Hierzu ein Beispiel (0,50/1$ No Limit Hold´em, alle Spieler am Tisch haben ca. $100):

Hand: K♦T♥

Position: BB

Action: alle folden, Dealer erhöht auf $4, SB fold, Spieler callt

Flop: 7♣9♠9♥

Potsize: $8,5

Action: Spieler checkt, Dealer bettet $7

Potsize: $15,5

Der Spieler hat hier maximal 6 Outs (Karten die ihm noch helfen die Hand zu Verbessern). 3 Könige und 3 Zehnen. Das sind Odds von 3,14. Die Potodds betragen allerdings nur 2,21. Daher kann  man, nach Potodds, den Einsatz in Höhe von 7$ hier nicht callen. Falls ihr euch noch nicht so gut mit Odds und Outs auskennt, ist das an dieser Stelle nicht schlimm. Vielleicht werde ich dieses Thema in einem der nächsten Beiträge ausführlich behandeln. Wichtig ist eher der Grundgedanke der schlechten Position. Da man nicht weiß was der Gegner für eine Hand hält, wird man hier leicht in die Defensive gedrängt. Und dies ist beim Poker immer eine schlechte Ausgangslage.

Gehen wir etwas genauer darauf ein, welche Starthände man in den Blinds spielen sollte:

Angenommen ein Spieler hat genau um das 3-4 fache erhöht. Alle anderen Spieler folden.

Ihr solltet euch jetzt zwei Fragen stellen:

Frage 1

Ist meine Hand stark genug um hier erneut zu erhöhen? Ja? Gut, ihr haltet also AA, KK, QQ oder AKs/o?! Dann solltet ihr auf jeden Fall erhöhen. Das Reraise sollte mindestens das 3fache der ursprünglichen Erhöhung ausmachen. Bei einem 4fach BB raise wäre der reraise also auf min. 12 BB.

Lautet eure Antwort auf Frage 1 nein, dann weiter zu

Frage 2

Ist meine Hand stark genug um zu callen? Falls ihr ein mittleres Pocketpair (z.Bsp.: 88) haltet, oder mittlere suited connectors (z.Bsp.: 78s, 9Ts), kann man das Raise callen. Der Grund für diese Handauswahl ist folgende: Das Spiel mit diesen Hole Cards wird nach dem Flop recht einfach. Man trifft entweder eine sehr starke Hand, einen sehr starken Draw... oder gar nicht und kann bedenkenlos check/fold spielen. Mit einem Pocketpair könnt ihr ein Set treffen. Falls nicht, legt ihr eure Hand auf eine Bet vom Gegner ab. Mit suited connectors könnt ihr z.Bsp. einen Flush oder StraightDraw treffen. Im Idealfall sogar beides. Nun könnt ihr nach Potodds weiterspielen, oder bei einem extrem starken Draw sogar selbst setzen bzw. erhöhen.

Frage 3?

Es gibt keine Frage 3. ALLE anderen Hände legt ihr ab! Dazu gehören auch Hände wie KJ, KT, QJ, und TJ. Mit diesen Händen ist das Risiko dominiert zu werden einfach zu groß. Dazu ein Beispiel:

(0,50/1$ No Limit Hold´em, alle Spieler am Tisch haben ca. $100):

Hand: J♠Q♣

Position: SB

Action: alle folden, CuttOff erhöht auf $3, Spieler call, BB fold

Flop: 3♥8♠J♥

Potsize: $7

Was nun? Viele Spieler werden sich hier nur schwer von der Hand lösen können. Schauen wir mal weiter:

Action: Spieler bettet $7 (er hält ja schließlich das TopPar), CuttOff callt

Potsize: $15

Turn: 5♦

Action: Spieler bettet $7, CuttOff callt

Potsize: $29

River: J♦

Was nun? Sieht nach einer perfekten Karte aus, oder?

Action: Spieler bettet $20, CuttOff raist auf $40, Spieler callt

CuttOff zeigt: A♣J♣

CuttOff gewinnt $109

Nun, der Fehler lag einzig und allein darin eine Hand OOP zu spielen, die leicht dominiert wird. Viele Spieler raisen Pre Flop mit Händen wie AJ oder KJ vom CuttOff. Der Spieler war hier von Anfang an unterlegen und verliert "mal eben" $54. Kein Einzelfall und sicher nicht übertrieben. Ich habe schon viele ähnliche Hände gesehen und auch selbst gespielt (als Gewinner aber eben auch als Verlierer).

Ich hoffe, das Prinzip wird deutlich. Wenn ich in den Blinds spiele, habe ich eine schlechte Position und sollte nur mit wirklich starken Händen, oder solchen die es werden können, weiter Geld investieren.

Vielleicht hilft zum Schluss noch folgender Gedanke

Ihr habt sicher schon mal was von "Gewinnmaximierung" gehört. Dies kommt natürlich auch beim Pokern zum Einsatz. Ich möchte so viel wie möglich gewinnen. Dazu gehört aber auch "Verlustminimierung"! Stellt euch vor ihr spielt eine Session No Limit Hold´em, habt in den Blindpositions $100 verloren und auf allen anderen Positionen $200 gewonnen. Schon mal nicht schlecht. $100 Gewinn!

Wenn ihr es jetzt schafft, durch besseres Spiel in den Blinds nur $20 zu verlieren, habt ihr euren Gewinn auf $180 gesteigert! Man muss also nicht unbedingt aus den Blinds Geld gewinnen, oft reicht es schon wenn ihr weniger verliert.

Also....immer schön tight bleiben ;-)

Das soll es fürs Erste von mir gewesen sein. Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen. Übrigens würde ich mich über Kommentare von euch freuen. Anregungen und Kritik sind herzlich willkommen. Vielleicht habt ihr auch einen Themenwunsch für einen nächsten Beitrag?!

In diesem Sinne,

euer Bubbleboy!

  • David

    Interessant! Da ich selber schon einige Jahre High Limit Poker spiele, war mir im Grunde genommen eigentlich schon sehr viel bekannt, aber sollte mich ein Freund mal nach Infos zu Blinds fragen, werde ich den Link der Seite gerne weiterleiten.

  • David

    Interessant! Da ich selber schon einige Jahre High Limit Poker spiele, war mir im Grunde genommen eigentlich schon sehr viel bekannt, aber sollte mich ein Freund mal nach Infos zu Blinds fragen, werde ich den Link der Seite gerne weiterleiten.

  • Mathias

    Hi David!

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Da es mein erster Beitrag war, freue ich mich wirklich das Du den Inhalt weiter empfehlen würdest ;-)

    Gibt es vielleicht ein Thema, was Dich selbst interessiert?

    Gruß,
    Mathias

  • Mathias

    Hi David!

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Da es mein erster Beitrag war, freue ich mich wirklich das Du den Inhalt weiter empfehlen würdest ;-)

    Gibt es vielleicht ein Thema, was Dich selbst interessiert?

    Gruß,
    Mathias

  • David

    Danke für die schnelle Antwort Mathias! Ich interessiere mich sehr für "tells", da ich überwiegend in Casinos spiele und die Leute dort doch teilweise schon einiges durch Gestik verraten.
    Ansonsten bin ich aber auch für jedes strategisches Thema offen. Lese gerne über verschiedene Ansätze bei No Limit Hold'em. Zu Bankrollmanagement wurde hier auch schon einiges geschrieben, dem ich voll zustimmen kann. Zu wenig Geld sollte man auf gar keinen Fall haben wenn man höhere Limits spielen möchte. Zu groß ist das Risiko am Ende (nach ein paar Bad Beats) gar nichts mehr zu haben.

  • David

    Danke für die schnelle Antwort Mathias! Ich interessiere mich sehr für "tells", da ich überwiegend in Casinos spiele und die Leute dort doch teilweise schon einiges durch Gestik verraten.
    Ansonsten bin ich aber auch für jedes strategisches Thema offen. Lese gerne über verschiedene Ansätze bei No Limit Hold'em. Zu Bankrollmanagement wurde hier auch schon einiges geschrieben, dem ich voll zustimmen kann. Zu wenig Geld sollte man auf gar keinen Fall haben wenn man höhere Limits spielen möchte. Zu groß ist das Risiko am Ende (nach ein paar Bad Beats) gar nichts mehr zu haben.

  • Mathias

    Hallo David,

    da gebe ich Dir vollkommen recht, Bankrollmanagement ist wohl das A und O beim Poker. Zumindest, wenn man langfristig Erfolg haben will. Im Moment schreibe ich an einem Beitrag zum Thema "Turnierstrategie". Aber auch Deinen Themenvorschlag "Tells" finde ich sehr interessant und werde demnächst näher darauf eingehen.

    Gruß,
    Mathias

  • Mathias

    Hallo David,

    da gebe ich Dir vollkommen recht, Bankrollmanagement ist wohl das A und O beim Poker. Zumindest, wenn man langfristig Erfolg haben will. Im Moment schreibe ich an einem Beitrag zum Thema "Turnierstrategie". Aber auch Deinen Themenvorschlag "Tells" finde ich sehr interessant und werde demnächst näher darauf eingehen.

    Gruß,
    Mathias

  • http://www.check-raise.net/ Igel

    Hallo,

    ein feiner Blog! Die Ratschläge zu den Blinds halte ich jedoch für diskutabel. Bei Raises aus Early oder Middle Position mag dies ein guter Tipp sein. Spätestens bei First In Raises vom CO sieht die Sache jedoch anders aus. Guckt man sich seine “Fold-BB To Steal”-Werte an, ist man fast immer zu tight als zu loose. So eignen sich gerade die Hände mit guter Spielbarkeit (Pockets, SCs) für eine 3bet. (sofern der Stealer nicht öfters bluff 4bettet). QQ als untere Grenze ist also ein wenig zu schematisch gedacht. Es hängt auch einiges vom Gegner ab.

    Poker ist ein Spiel um die Blinds und gerade das wird auf höheren Limits wichtiger.

    Viele Grüße

  • http://www.check-raise.net Igel

    Hallo,

    ein feiner Blog! Die Ratschläge zu den Blinds halte ich jedoch für diskutabel. Bei Raises aus Early oder Middle Position mag dies ein guter Tipp sein. Spätestens bei First In Raises vom CO sieht die Sache jedoch anders aus. Guckt man sich seine “Fold-BB To Steal”-Werte an, ist man fast immer zu tight als zu loose. So eignen sich gerade die Hände mit guter Spielbarkeit (Pockets, SCs) für eine 3bet. (sofern der Stealer nicht öfters bluff 4bettet). QQ als untere Grenze ist also ein wenig zu schematisch gedacht. Es hängt auch einiges vom Gegner ab.

    Poker ist ein Spiel um die Blinds und gerade das wird auf höheren Limits wichtiger.

    Viele Grüße

  • Markus

    Hi Igel! Vielen Dank für deinen netten Kommentar! Du scheinst dich ja richtig in der Materie auszukennen. Auf den Kommentar zu der Blindstrategie lasse ich lieber mal Mathias antworten, der den Gastartikel hier geschrieben hat :)

    Ich sehe du hast auch einen schönen Blog rund ums Thema Poker, sogar mit Graphen und so. Werde auch da mal am Ball bleiben

    Besten Gruß

    Markus

  • Markus

    Hi Igel! Vielen Dank für deinen netten Kommentar! Du scheinst dich ja richtig in der Materie auszukennen. Auf den Kommentar zu der Blindstrategie lasse ich lieber mal Mathias antworten, der den Gastartikel hier geschrieben hat :)

    Ich sehe du hast auch einen schönen Blog rund ums Thema Poker, sogar mit Graphen und so. Werde auch da mal am Ball bleiben

    Besten Gruß

    Markus

  • Mathias

    Hallo Igel,
    als erstes auch Dir vielen Dank für Deinen Kommentar. Dem Inhalt Deiner Anregungen entnehme ich, dass Du Dich sicher schon eine ganze Weile mit dem Spiel befasst. Und Du liegst sicher richtig wenn Du sagst: "Poker ist ein Spiel um die Blinds und gerade das wird auf höheren Limits wichtiger." Experten werden (und sollten) von der genannten Strategie abweichen. ABER: Wie Du dem Vorwort im Beitrag entnehmen kannst, ist dieser für Anfänger gedacht. Ich weiß, dass ich die Grenze zum Reraise sehr hoch lege. Das liegt daran, dass Anfänger meist schlechtes Post Flop Spiel an den Tag legen. Außerdem kennen sich die meisten noch nicht in Sachen "Handreading" und "Flopreading" aus. Ich kann keinem Anfänger dazu raten mit mittleren Pockets oder auch Suited Connectors ein Reraise zu spielen. Sie werden nach dem Flop einfach zu viele Fehler machen und ihr Geld verlieren. Ab einem bestimmten Level bin ich natürlich voll und ganz auf Deiner Seite ;-)

    Gruß,
    Mathias

  • Mathias

    Hallo Igel,
    als erstes auch Dir vielen Dank für Deinen Kommentar. Dem Inhalt Deiner Anregungen entnehme ich, dass Du Dich sicher schon eine ganze Weile mit dem Spiel befasst. Und Du liegst sicher richtig wenn Du sagst: "Poker ist ein Spiel um die Blinds und gerade das wird auf höheren Limits wichtiger." Experten werden (und sollten) von der genannten Strategie abweichen. ABER: Wie Du dem Vorwort im Beitrag entnehmen kannst, ist dieser für Anfänger gedacht. Ich weiß, dass ich die Grenze zum Reraise sehr hoch lege. Das liegt daran, dass Anfänger meist schlechtes Post Flop Spiel an den Tag legen. Außerdem kennen sich die meisten noch nicht in Sachen "Handreading" und "Flopreading" aus. Ich kann keinem Anfänger dazu raten mit mittleren Pockets oder auch Suited Connectors ein Reraise zu spielen. Sie werden nach dem Flop einfach zu viele Fehler machen und ihr Geld verlieren. Ab einem bestimmten Level bin ich natürlich voll und ganz auf Deiner Seite ;-)

    Gruß,
    Mathias

  • http://magnum-poker.de/ Thomas

    Hallo, schön, dass hier im blog wieder Leben eingekehrt ist!
    Eine Kleinigkeit möchte ich zu dem Satz:" Die meisten Anfänger verlieren in den Blindpositons viel Geld" loswerden. Ich glaube, dass (vor allem im Short-Handed-Game) viele Anfänger in den Blinds Geld verlieren, weil Sie zu tight spielen!
    Wenn ich merke, dass links von mir Spieler sitzen, die Ihre Blinds sehr tight verteidigen, stehle ich diese recht häufig und zeige ab und an mal recht starke Hände, damit Sie von mir das Gleiche annehmen. Generell fällt mir dazu ein, dass Spieler, die gerne und konsequent tight spielen, sich auf jeden Fall an einen Tisch mit mindestens 7 Personen setzen sollten! Dann kann ich dem oben genannten uneingeschränkt zustimmen! Im Short-Handed-Game muss man definitiv regemäßig moves aus den Blind-Positions machen!

  • http://magnum-poker.de Thomas

    Hallo, schön, dass hier im blog wieder Leben eingekehrt ist!
    Eine Kleinigkeit möchte ich zu dem Satz:" Die meisten Anfänger verlieren in den Blindpositons viel Geld" loswerden. Ich glaube, dass (vor allem im Short-Handed-Game) viele Anfänger in den Blinds Geld verlieren, weil Sie zu tight spielen!
    Wenn ich merke, dass links von mir Spieler sitzen, die Ihre Blinds sehr tight verteidigen, stehle ich diese recht häufig und zeige ab und an mal recht starke Hände, damit Sie von mir das Gleiche annehmen. Generell fällt mir dazu ein, dass Spieler, die gerne und konsequent tight spielen, sich auf jeden Fall an einen Tisch mit mindestens 7 Personen setzen sollten! Dann kann ich dem oben genannten uneingeschränkt zustimmen! Im Short-Handed-Game muss man definitiv regemäßig moves aus den Blind-Positions machen!

  • Mathias

    Hallo Thomas!

    Auch Dir vielen Dank für den Kommentar. Du hast vollkommen Recht. Mit meiner Anmerkung im Vorwort des Beitrages "...an einem voll besetzten Tisch..." meine ich einen Full-Ring-Tisch mit 9 Spielern. Vielleicht hätte ich das explizierter erwähnen sollen ;-)
    Ich weiß, dass ich die Strategie im Beitrag sehr konservativ halte. Die Gründe dafür habe ich im Verlauf des Beitrages sowie in einem vorherigen Kommentar genannt.
    An Short-Handed-Tischen mit 6 Spielern sollte man deutlich aggressiver spielen.

    Viele Grüße,
    Mathias

  • Mathias

    Hallo Thomas!

    Auch Dir vielen Dank für den Kommentar. Du hast vollkommen Recht. Mit meiner Anmerkung im Vorwort des Beitrages "...an einem voll besetzten Tisch..." meine ich einen Full-Ring-Tisch mit 9 Spielern. Vielleicht hätte ich das explizierter erwähnen sollen ;-)
    Ich weiß, dass ich die Strategie im Beitrag sehr konservativ halte. Die Gründe dafür habe ich im Verlauf des Beitrages sowie in einem vorherigen Kommentar genannt.
    An Short-Handed-Tischen mit 6 Spielern sollte man deutlich aggressiver spielen.

    Viele Grüße,
    Mathias

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