Warum die CEOs führender Glücksspielunternehmen lieber zuhause bleiben sollten
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Das Leben als CEO eines großen Glücksspiel-Unternehmens hat nicht nur Vorteile, denn einmal für einen Operationsstandort entschieden, können die Geschäftsführer quasi in kein Land mehr einreisen, weil sie dort gegen geltendes Recht verstoßen könnten.
Hier auf Bankroll.de wurde bereits über die Glücksspiel Rechtslage in Deutschland berichtet.
So wurden Manfred Bodner und Norbert Teufelberger, die Köpfe hinter bwin Interactive Entertainment 2006 in Frankreich bei einem Geschäftstermin festgenommen und standen kurz vor einer Gefängnisstrafe. Nur gegen eine Kaution von jeweils 300.000 Euro konnten die beiden das Land doch noch verlassen.
Bei einer Zwischenlandung festgenommen: David Curruthers
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Ähnlich ging es auch David Carruthers, damals CEO einer großen Sportwetten-Seite, der 2006 bei einem Flug vom Vereinigten Königreich nach Costa Rica bei der Zwischenlandung in Texas (U.S.A.) festgenommen wurde.
Da er gegen US Gesetze verstoße, wurde er vor Gericht geführt, konnte sich aber für eine Million US Dollar Kaution lediglich aus dem Gefängnis kaufen, wurde aber in einem Hotel mit elektronischem Tracking Device unter Hausarrest gestellt, welches er nur wegen medizinische Notfälle, Treffen mit seinen Anwälten und für Termine vor Gericht verlassen darf.
Was dem Unternehmen, also nicht nur David Curruthers, vorgeworfen wird und wie der aktuelle Status der Verhandlungen ist, kann man hier oder auch hier (PDF!) nachlesen.
Andere Länder, andere Sitten
Das Internet macht Geldgeschäfte international durchführbar. Und besonders im Glücksspielsektor positionieren sich Unternehmen in den Ländern, an denen die wenigsten Steuern gezahlt werden müssen und in denen günstig Glücksspiel-Lizenzen erworben werden können.
Den hier aufgeführten Personen, wurde zum Verhängnis, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.
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Tobias
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Tobias