Anfängerserie Teil 4 – 28.11.09

Für die Blogleser schon mal ein Auszug aus dem nächsten Artikel der Anfängerserie vorab. Der komplette Artikel kommt dann in den kommenden Tagen auf der homepage.

Teil 4 – Der Flop

Nachdem Du Dich entschieden hast, eine Hand zu spielen, folgt auf dem flop die nächste wichtige Entscheidung. Mit dem flop liegen bereits 3 von 5 Gemeinschaftskarten auf dem board und Du bekommst nicht mehr viele Gelegenheiten Deine Hand zu verbessern. Du solltest Dir also im Klaren darüber sein, ob Deine Hand ein weiterspielen ermöglicht oder nicht.

Die Stärke Deiner Hand lässt sich grundsätzlich in 3 Kategorien einteilen:

Made Hand:
Du hast bereits ein Paar oder etwas besseres auf der Hand
Draw Hand:
Du benötigst noch eine Karte, die Dir hilft, Deine Hand zu verbessern (Beispiel: Du hälst 78 und auf dem flop kommt 962, Dir hilft die 5 oder eine Zehn zur Straße)
Trash Hand:
Der flop hat Dir überhaupt nicht geholfen und Deine Hand ist "Müll"!

Wie man die verschiedenen Hände spielt:

Eine Made Hand lässt sich in 3 Gruppen spalten, die gute Hand (Paar), die starke Hand (zwei paare, drilling) und das Monster (full house, flush). Viele Anfänger machen den Fehler mit einer guten Hand "slow zu spielen" (wenig zu setzen). Genau das solltest Du als guter Pokerspieler nicht tun! Slowplay mit einer guten Hand hat 2 Nachteile. Zum Einen bekommst Du nicht viel Geld in den Pot, wenn Du die bessere Hand hälst, zum Anderen gibst Du dem Gegner die Möglichkeit, Dich auf dem turn oder dem river noch zu überholen, ohne dass er viel
Risiko eingehen müsste.
Mit den guten und starken Händen solltest Du also setzen! In der Regel sollte Dein Einsatz ungefähr 3/4 der Potgröße betragen, so versetzt Du Deinen Gegner in eine schwierige Lage. Callt Dein Gegner, fällt die nächste Entscheidung auf dem turn, erhöht er jedoch, musst Du Deine Hand neu überdenken.
Ist sie stark genug um ein raise zu callen oder vielleicht sogar weiter zu erhöhen?
Dabei spielt Dein Gegner und die Textur des flops eine große Rolle.
Triffst Du auf dem flop ein Monster, kannst Du zum slowplay wechseln und nur soviel setzen, das Dein(e) Gegner wahrscheinlich im Pot bleiben. Manchmal hilft auch ein check, um Deinen Gegnern die Möglichkeit zu geben sich zu verbessern.

Mit einem draw auf der Hand benötigst Du noch Hilfe auf turn oder river. Wichtig ist hierbei, wieviele Karten Dir noch helfen. Die beiden häufigsten draws sind der staight draw und der flush draw. Eine einfache Formel wird Dir helfen, zu berechnen, ob es richtig ist weiter zu spielen oder nicht!

 

Bis demnächst,

Bubbleboy!

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